Bischof Bode besucht den Ambulanten Hospizdienst

Am Donnerstag, 10. Mai erhielt die Hospizgruppe Lemförde hohen Besuch: Im Zuge der Visitation der Kirchengemeinde Zu den heiligen Engeln, Lemförde ließ es sich der Bischof von Osnabrück, Dr. Franz Josef Bode, nicht nehmen, auch die Hospizhelferinnen und -helfer des Ambulanten Hospizdienstes, der sich in der Trägerschaft der katholischen Gemeinde befindet, zu besuchen. 

„Unsere Hauptaufgabe ist die psychosoziale, seelsorgerliche Begleitung Schwerkranker,“ formulierte die Koordinatorin, Silke Hülsmann. Wie das konkret aussehen kann, erzählten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und stießen damit bei dem Bischof auf offene Ohren. „Wichtig ist in der Situation der letzten Lebensphase, ein Stück Normalität zu vermitteln.“ Auch wolle man Ansprechpartnerin für den Betroffenen, aber auch für die Angehörigen sein. „Wir bringen Zeit mit – der, den wir begleiten, kann entscheiden, wie die Zeit ausgefüllt wird.“ „Zwar ist der Ambulante Hospizdienst Lemförde der katholischen Kirchengemeinde zugehörig, aber selbstverständlich sind wir überkonfessionell orientiert und möchten für alle Menschen da sein, die schwer erkrankt sind – unabhängig vom Glauben des Einzelnen,“ betonte Silke Hülsmann. Auch die Ehrenamtlichen selber gehören sowohl evangelischen wie auch katholischen Kirchengemeinden an. 

Der Bischof freute sich sehr über dieses gelungene Beispiel ökumenischer Zusammenarbeit und bedankte sich für das Engagement in einem so wichtigen Bereich der Begleitung und Unterstützung, die für jeden kostenlos zur Verfügung steht. Weitere Informationen sind erhältlich unter der Telefonnummer 05443/997093.

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