August 2022

„Das Sterben eines Menschen bleibt als wichtige
Erinnerung zurück bei denen, die weiterleben. Aus
Rücksicht auf sie, aber auch aus Rücksicht auf den
Sterbenden ist es unsere Aufgabe, einerseits zu
wissen, was Schmerz und Leiden verursacht,
andererseits zu wissen, wie wir diese Beschwerden
effektiv behandeln können. Was immer in den letzten
Stunden eines Mensch geschieht, kann viele
bestehende Wunden heilen, es kann aber auch als
unerträgliche Erinnerung verbleiben, die den Weg
durch die Trauer verhindert.“

Cicely Saunders

Hospiz Forum

45 Gäste folgten am 17.7. der Einladung der Hospiz Stiftung Stemweder Berg und des Förderverein Hospiz Lemförde e.V. zum Hospiz Forum in die kath. Kirche „Zu den Heiligen Engeln“ Lemförde.

Über aktuelle Entwicklungen in der Hospizarbeit berichtete Prof. Hardinghaus, Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin am Franziskus-Krankenhaus Berlin und langjähriger ärztlicher Direktor das Klinikums St. Raphael in Ostercappeln. Prof. Hardinghaus sprach im Interview mit Dr. Hafer und Hr. Dietrich vom Kuratorium der Stiftung über den anstehenden Generationswechsel in vielen Ambulanten Hospizdiensten, ebenso wie über mögliche neue Herausforderungen wie z.B. Begleitungen bei Menschen mit Migrationshintergrund. Auch über das Thema „Junges Ehrenamt“ informierte er. Zum Abschluss gab er allen Gästen den Hinweis mit auf den Weg, über das eigene Lebensende nachzudenken und für sich selber eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu erstellen.

Umrahmt wurden seine Ausführungen musikalisch von Andreas Stolte an der Orgel und die beiden Koordinatorinnen Sr. Maria Thiede und Nicole Otte berichteten über die aktuelle Situation in der Hospiz- und Trauerarbeit im Ambulanten Hospizdienst Lemförde.

Im Anschluss an die Veranstaltung nutzen viele Gäste die Gelegenheit sich bei Würstchen und Getränken auszutauschen.

Wochenende der Hospizbegleiter*innen

10 Hospizbegleiter*innen, Sr. Maria und Nicole Otte (Koordinatorinnen) machten sich am 9. Juli auf den Weg zu einem gemeinsamen Wochenende in das Antoniushaus in Vechta.

Im Vordergrund für das gemeinsame Wochenende stand das Thema „Selbstfürsorge“.

Gemeinsam Zeit verbringen, die Seele baumeln lassen, sich besser kennenlernen, zur Ruhe kommen, den Alltag hinter sich lassen, auch das gehörte zu den beiden Tagen in Vechta.

Wir beschäftigen uns mit unseren Namen, mit unseren Stärken, mit dem was wir selbst an uns wertvoll und gut finden.

Für alle war es ein schönes und entspanntes Wochenende, um gestärkt wieder in den Alltag zurück kehren zu können.