Ich freue mich, hier sein zu dürfen!

Geboren wurde ich 1970 in den Niederlanden. Nachdem ich in jungen Jahren meinen Mann kennengelernt habe, bin ich 1995 nach Deutschland gezogen. Seit über 25 Jahren wohnen wir nun schon im schönen Brockum, unsere 3 Kinder sind inzwischen erwachsen.

Eine „Krankenschwester“ zu sein, war schon von Kindesbeinen an mein liebster Berufswunsch und somit war ich bis im vergangenen August für mehr als 31 Jahre als solche tätig.  

In 2009 habe ich den Befähigungskurs zur ambulanten Hospizbegleiterin hier in Lemförde absolviert und war auch mehrere Jahre aktiv. Eine wichtige Erkenntnis, deren Wahrheit ich mir in der Zeit bewusst geworden bin, lautet:

„Wer sich dem Tod zuwendet, erfährt viel über das Leben.“ 

Das zu erfahren, hat mein Leben (damals bis heute) nachhaltig verändert und definitiv bereichert. In mir wuchs der Wunsch, mich auch beruflich mit diesem – für viele Menschen so schwierigen – Thema zu befassen.

In Folge dessen, habe ich in den vergangenen 2 Jahren auf einer Palliativ- Station und in der ambulanten Pflege Erfahrungen gesammelt und dabei für mich die Stärken, aber auch die vorhandenen Schwächen in dem bereits existierenden Palliativ-Netzwerk erkannt.

Als mir dann im vergangenen März die Stellenausschreibung für eine Nachfolgerin für Sr. Maria hier im ambulanten Hospizdienst vor die Füße fiel, war für mich klar:

„Das ist genau mein Thema, da kann ich Gutes tun, da möchte ich sein!“

Und nun bin ich hier und möchte mein Bestes geben…             

Monique Wolf-Delissen, seit 1.September 2023 Koordinatorin im Ambulanten Hospizdienst Lemförde

Großer Dank und herzliches Willkommen

In der vollbesetzten Kirche wurde am 1. Oktober unter Mitwirkung des Kirchenchors ein Dank Gottesdienst für Sr. Maria gefeiert. Ebenfalls wurde die neue Koordinatorin Monique Wolf-Delissen willkommen geheißen.

Sr. Maria, die nicht mehr als Koordinatorin für dem Ambulanten Hospizdienst tätig sein wird, wurde im Gottesdienst der Dank der gesamten Kirchengemeinde und des Ambulanten Hospizdienstes ausgesprochen.

Stellvertretend sprachen Sr. Irmhild, Dietmar Siegel und auch die ehrenamtliche Hospizbegleiterin Petra Fahrenkamp Dankesworte für Sr. Maria. Auf Sr. Maria müssen wir im Hospizdienst dennoch nicht verzichten Sie wird sich künftig als ehrenamtliche Hospizbegleiterin für Schwerkranke, Sterbende und ihre An- und Zugehörige einbringen.

Markus Templin schloss sich mit guten Wünschen für Monique Wolf-Delissen an. Er betonte, dass sie als Krankenschwester nicht nur fachliche Kenntnisse für ihre neue Aufgabe als Koordinatorin habe, sondern auch Ortskenntnisse und Erfahrungen als Ehrenamtliche Hospizbegleiterin aufweisen könne.

Am Anschluss an den Gottesdienst wurde zu einem Imbiss ins Gemeindehaus eingeladen. Dies wurde gern angenommen und schnell waren alle Plätze im Gemeinderaum besetzt.

Sr. Maria und die neue Kollegin Monique Wolf-Delissen
Dietmar Siegel vom Kirchenvorstand und Markus Templin als Vertreter des Pfarrgemeinderates überreichen Sr. Maria Blumen als Zeichen des Dankes
Das neue Koordinationsteam Nicole Otte und Monique Wolf-Delissen

Letzte Hilfe Kurs

In Kooperation mit dem Hospizverein Dasein Barnstorf/ Diepholz und der Katholischen Erwachsenenbildung Osnabrück bietet der Ambulante Hospizdienst Lemförde einen letzte HIlfe Kurs an. Der Kurs richtet sich an alle Menschen, die sich über Themen rund um Palliativversorgung, Sterben, Tod und Abschied nehmen, informieren wollen und findet statt am Freitag, den 20.10.2023 von 17 bis 21 Uhr im Gemeinderaum der kath. Kirchengemeinde Lemförde, Am Burggraben 20, 49448 Lemförde.

Anmeldungen nimmt der Ambulante Hospizdienst Lemförde unter der Telefonnummer:05443/997093 oder per Mail unter info@hospiz-lemfoerde.de bis zum 13.10.2023 entgegen.

Aus dem aktuellen Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft…

Dankgottesdienst am 1. Oktober um 11 Uhr

Die Kirchengemeinde „Zu den Heiligen Engeln“ feiert am 1. Oktober einen ganz besonderen Gottesdienst. Schwester Maria übergibt ihre Aufgaben als Hospiz- Koordinatorin, die sie zunächst im Team mit Silke Hülsmann und seit 2018 mit Nicole Otte ausübte, in jüngere Hände.

Wir möchten im Rahmen des Gottesdienstes Schwester Maria für ihren unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz für den Ambulanten Hospizdienst und für die Kirchengemeinde in all den vielen Jahren danken. Zunächst hatte Schwester Maria 10 Jahre lang in ihrer Freizeit, die Schwestern Irmtrudis und Irmhild unterstützt, bevor sie ab April 2010 dauerhaft nach Lemförde kam und seit dieser Zeit das Gesicht des Ambulanten Hospizdienstes und der Kirchengemeinde entscheidend mitprägte.

Auch wenn Schwester Maria weiterhin im Pfarrhaus wohnen und sich ehrenamtlich engagieren wird, worüber wir uns sehr freuen, wollen wir die „Schlüsselübergabe“ als Hospiz-Koordinatorin in einem würdigen Rahmen begehen und laden dazu alle sehr herzlich ein, dabei zu sein.

Sie haben an diesem Tag auch die Chance, unsere neue Hospiz-Koordinatorin, Monique Wolf-Delissen, persönlich kennenzulernen, die gemeinsam mit Nicole Otte das neue Koordinatoren-Team bildet. Wir wollen sie an diesem Tag in unserer Kirchengemeinde herzlich willkommen heißen.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle eingeladen, bei einem Imbiss im Gemeinderaum persönliche Gedanken und Wünsche insbesondere mit Schwester Maria und Monique Wolf-Delissen auszutauschen.                                                                          (Claus Samstag)

5. Fahrrad Friedens-Fahrt

Erneut erwies sich das Wetter zur 5. Fahrrad Friedens Fahrt als bestens geeignet. Bei angenehmen Temperaturen starteten bereits vor dem offiziellen Beginn in Hunteburg, 15 Fahrradfahrer*innen in Lemförde an der kath. Kirche.

In Hunteburg traf man auf weitere 10 Radfahrer*innen, so dass sich 25 Fahrräder in Bewegung setzten. Der erst Halt fand in Meyerhöfen am Kriegerfriedhof statt. Dort sind 482 durch Krieg und Gewaltherrschaft zu Tode gekommene Männer, Frauen und Kinder, Soldaten wie Zivilpersonen bestattet.

Weiter ging es nach Dielingen zur St. Marien Kirche. Pfarrer Michael Beening sorgte mit vielen kleinen Geschichten und Anekdoten über seine Kirche für einen kurzweiligen Aufenthalt.

Der nächste Stopp fand an der kath. Kirche Lemförde statt. Für einige endete hier bereits die Fahrt, doch bevor alle auseinander gingen, wurde sich noch mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee gestärkt. Dieser war von der ehrenamtlichen Hospizbegleiter*in Corinna Blum und der seit 01.09. angestellten Koordinatorin Monique Wolf-Delissen vorbereitet worden.

Auf dem Rückweg nach Hunteburg wurde ein kurzer Halt am Aussichtsturm am Dümmer eingelegt, bevor die Fahrt an der der ev. Matthäuskirche in Hunteburg mit einem kleinem Abschlussimpuls endete.

Zufrieden zeigte sich vor allem der Initiator der Fahrrad Friedens Fahrt Jochen Selbach, auch über die großzügigen Spenden in Höhe von 222 €.

Wir sind gespannt was uns im Jahr 2024 für eine Strecke erwartet!